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PostHeaderIcon Expansion im Einzelhandel

Wer heute in Deutschland ein Einzelhandelsgeschäft betreibt, wird früher oder später vor dem Problem stehen, dass der Umsatz stagniert und nicht mehr steigen kann. Dies liegt aber nicht nur daran, dass ab einem gewissen Punkt der Einzugsgebiet an Kunden erreicht ist, sondern auch daran, dass die Kosumenten in Deutschland immer weniger Geld ausgeben möchten.

Dabei gehen immer mehr Einzelhändler den richtigen Weg und expandieren nach Osteuropa. Dank der europäischen Wirtschaftseinheit kann jeder ohne große Probleme eine Filiale in der EU eröffnen. Doch Vorsicht, denn ganz so einfach wie sich das anhört ist es nun mal nicht. So stellt die Expansion nach Osteuropa den Einzelhändler vor einen Berg von Problemen.

Eines der größten Probleme ist dabei die logistische Herausforderung. Dabei ist vor allem der permanente Warenfluss ins Ausland gemeint, da es nichts Schlimmeres gibt, als wenn ein Lager leer ist. Doch bevor man überhaupt die Filiale eröffnen kann, sollte man sich Gedanken über die Ladeneinrichtung machen, denn im Gegensatz zu Deutschland müssen dort Filialen anders aufgebaut sein.

Während man in Deutschland zahlreiche Vorschriften (Hygiene, Flucht- und Rettungswege, Feuerlöscher) zu beachten hat, gelten diese Gesetze im Ausland teilweise nicht. Zwar mag es einfach sein auf die Hygiene im Ausland zu verzichten und die Gänge nicht zu putzen, doch könnte gerade eine saubere Einrichtung ein Alleinstellungsmerkmal sein und somit den Absatz fördern.

Selbst beim Licht sollte man sich Gedanken machen, denn nur weil Westeuropäer warmes, weiches Licht mögen, heißt dies noch lange nicht, dass die Osteuropäer nicht viel lieber kaltes, bläuliches Licht möchten. Ein weiteres logistisches Problem ist die Lagerhaltung, denn nur wenige Lager sind im Ausland für die permanente (Tief-)Kühlung von Waren vorbereitet und müssen dementsprechend erst unter hohem Aufwand umgebaut werden.

Beim Warensortiment ist übrigens zu beachten, dass die Ware in der Landessprache sein sollte und der Käufer das Produkt auch versteht.